Zur Person Andreas Pröve

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittgelähmt. Schon drei Jahre nach seinem Unfall brach er im Rollstuhl zu seiner ersten Indienreise auf und tourte später monatelang durch Asien.


Heute blickt er zurück auf eine 25jährige intensive Reisetätigkeit, die ihn in die entlegendsten Winkel der Erde geführt haben. Aus 14 ausgedehnten Reisen durch den indischen Subkontinent und 6 Reisen durch den Vorderen Orient und Persien entstanden seine erfolgreichsten Diavorträge.


In seiner Tätigkeit als Buchautor und Fotojournalist hat Andreas Pröve über Kinderarbeit in Indien, über unterdrückte Bergvölker im Grenzgebiet von Burma, Laos und Thailand sowie vom Überlebenskampf der Slumbewohner Kalkuttas berichtet.


In Handarbeit durchquerte er das Rebellengebiet im Norden Sri Lankas, folgte dem Ganges von der Mündung bis zur Quelle im Himalaja und "erfuhr" die Wüsten zwischen dem Roten Meer und Euphrat.


Auf allen Reisen hat Andreas Pröve immer wieder eine warmherzige Hilfsbereitschaft erfahren, ohne die seine Rollstuhlreisen nicht möglich gewesen wären. Der intensive Kontakt zur Bevölkerung findet Ausdruck in spannenden Erlebnissen mit Menschen, die in seinen Vorträgen immer im Vordergrund stehen.